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Diagnose Behandlungsplan Techniken

 

Die kieferorthopädische Diagnose beinhaltet folgende Schwerpunkte:

- Betrachtung der Schädel- und Gesichtsform (Morphologie-
   Höhe-Breite-Tiefe)
- Atmungsform (Nasenatmung - Gemischtatmung -
   Mundatmer)
- Gestalt und Tonus der Lippen (rissige Oberfläche,
   inkompetenter Lippenschluß)
- Größe und Funktion der Zunge (Schluckmuster, Zungenlage)
- Stand der Gebißentwicklung
- Pflegezustand des Gebisses
- Beurteilung der Form und Größe des Oberkiefers (schmal, spitz oder breit)
- Lagebeziehung zwischen Unterkiefer zum Oberkiefer
- Stimmt die obere und untere Gesichtsmitte überein oder weicht der Unterkiefer
   auffällig zur rechten oder linken Seite ab
- Überdecken die oberen Schneidezähne die unteren (tiefer Biß) oder haben die
   Frontzähne überhaupt keinen Kontakt
- Stimmen Größe und Anzahl der bleibenden Zähne mit der Größe und Form beider
   Kiefer als "Fundament" überein, besteht mit andren Worten ein Engstand oder
   Platzüberschuß

häufige Abweichungen sind:

- Platzmangel
- Rücklage des Unterkiefers (meist mit tiefem Überbiß kombiniert)
- Lateralverlagerung des Unterkiefers (Kreuzbißverzahnung)
- frontal oder seitlich offener Biß (Zungenfehlfunktion)
- die unteren Schneidezähne beißen vor die Oberen, der Unterkiefer ist insgesamt
   überentwickelt

Der Kieferorthopäde muß nach der Diagnose den Schweregrad der einzelnen Abweichungen meßtechnisch bestimmen und dem Patienten bzw. seinen Eltern darüber Auskunft geben. Die gesetzliche Krankenkasse ist nur dann verpflichtet die gesamten Behandlungskosten (Patienten die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben) zu tragen, wenn eine Zuordnung nach den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) mindestens Schweregrad 3 vorliegt.

Bei der Erstberatung wird in groben Zügen auch über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und Therapieschritte gesprochen. Somit ist der Patient in der Lage einzuschätzen, ob er die KFO-Behandlung möchte. Die genaue Behandlungsplanung über meist mehre Jahre basiert auf einer fundierten Analyse und setzt weitere diagnostische Befunde voraus.

Diese sind:

- Abdrucknahme beider Kiefer mit Alginat zur Erstellung eines Situationsmodell
- Fernröntgen-Seitenaufnahme des Schädels (FRB), Panorama-Übersichtsaufnahme
   (OPG)
- Gesichtsfotografien